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Konsequenzen aus Lieferstopp bei VW

Der Konflikt zwischen Volkswagen und seinen Zulieferern ist mittlerweile ausgestanden. Das wirft jedoch die Frage auf, wie sich dieser Konflikt auf die zukünftige Beziehung zwischen Herstellern und Zulieferern auswirkt.

Dabei sind sich alle Stimmen einig: Ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Hersteller und Zulieferer, bei dem beide Vertragsparteien auf Augenhöhe miteinander verhandeln können, ist wichtig.

Konkret stellt man sich bei VW auch nun die Frage, inwieweit es in Zukunft sinnvoll erscheint, Bauteile nur von einem Zulieferer zu beziehen, so Matthias Müller, Vorstandsvorsitzende der Volkswagen-AG zum Club Hamburger Wirtschaftsjournalisten.

Aus Sicht des Herstellers liegt der Vorteil dieser sogenannten Single-Source-Beziehung darin, die für Neubauteile entstehenden Entwicklungskosten auf den Lieferanten abzuwälzen. Allerdings begibt sich der Hersteller damit auch in eine größere Abhängigkeit zum Zulieferer.

Eine weitere Lösungsmöglichkeit wäre, dem Lieferanten die zur Produktion benötigten Werkzeuge und Materialien zur Verfügung zu stellen. In diesem Fall würde der Lieferant nur das Personal stellen.

Weiter ist auch zu beobachten, dass Hersteller immer häufiger übertriebene Garantien fordern, die offensichtlich gesetzeswidrig sind. Das Szenario verdeutlicht insgesamt, dass Hersteller Gewährleistungen und Risiken zunehmend auf Kosten der Zulieferer austragen.

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